Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage liegen vor: JUGEND / KUNST / ERFAHRUNG. HORIZONT 2015

Prof. Dr. Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates für Kulturelle Bildung, informiert über die aktuelle Publikation des Expertenrates:
JUGEND / KUNST / ERFAHRUNG.HORIZONT 2015

So lautet der Titel einer repräsentativen Umfrage, bei der bundesweit Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen allgemeinbildender Schulen zu ihrem Kulturverständnis, ihren kulturellen Interessen und Aktivitäten befragt wurden. Die Studie wurde initiiert vom Rat für Kulturelle Bildung und durchgeführt durch das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD). Ziel der Umfrage war es, herauszufinden, welche Begegnungsmöglichkeiten mit den Künsten Jugendliche bis zum Ende der verpflichtenden Schulzeit haben.

Die Ergebnisse sind ernüchternd (Auszug aus den zentralen Ergebnissen):

 Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben zum Ende ihrer Pflichtschulzeit hochwahrscheinlich weniger Kenntnisse und Interessen in kulturellen Bereichen als Kinder aus Akademikerhaushalten; Interesse und Engagement der Jungen sind dabei erheblich niedriger als bei den Mädchen. Das im Schnitt geringere Kulturinteresse der Eltern in bildungsfernen Milieus prägt die Heranwachsenden wesentlich, sie besuchen zudem häufiger Schulen mit niedrigeren Abschlüssen, in denen das kulturelle Angebot im Schnitt weniger umfänglich ist. Überdies fällt der Unterricht dort in den künstlerischen Fächern häufiger aus als an Gymnasien.

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Vollständiger Text der Pressemitteilung unter: rat-kulturelle-bildung.de/Presse
Vollständige Studie unter: rat-kulturelle-bildung.de/Publikationen